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Die Eleganz des Industriellen

Seit über 50 Jahren sorgen die Pohlschellen, Kabeltrag- und Unterflursysteme der Herstellermarke PUK in der technischen Gebäudeausstattung für Struktur und Ordnung. Dass die Produkte allerdings noch sehr viel mehr zu bieten haben, beweist das neue PohlCon SystemPLUS.

Funktionalität, Wirtschaftlichkeit, Robustheit, Langlebigkeit: An die technische Gebäudeausrüstung werden hohe Ansprüche gestellt. Design und Ästhetik spielen dabei oft eine untergeordnete Rolle – bis jetzt. Denn mit dem neuen SystemPLUS hat PohlCon in Zusammenarbeit mit externen Designern von ALEXANDER REHN DESIGNSTUDIO und PHILIPP GANTER SMART DESIGN eine innovative Produktlinie entwickelt, mit der Architekt*innen und Planer*innen Elemente der TGA flexibel und stilvoll ins Raumkonzept integrieren können.

Preisgekrönte Gestaltung
Das Herzstück des mit dem IF Design Award ausgezeichneten Baukastensystems bildet die Kabelrinne. Sichtbar unter der Decke hängend, führt sie Strom- und Datenkabel genau dorthin, wo sie benötigt werden. Zum stilvollen Gestaltungselement wird sie zum einen durch hochwertige Pulverbeschichtungen, die in Lofts, Lobbys, Restaurants oder Ladenlokalen für einen edlen Industrie-Look sorgen. Standardmäßig in den Farben Schwarz, Weiß, Silber und Champagner erhältlich, lassen sich die Elemente sowie entsprechende Formteile – Endstücke, Kreuzungen, T-Stücke und Bogen – auch in jeder anderen RAL-Farbe oder mit korrosionsbeständigen galvanischen Oberflächen gestalten.

Produktive Teamarbeit zwischen namhaften Herstellern
Zum anderen besticht SystemPLUS durch drei eigens gestaltete LED-Leuchtenfamilien, die in Zusammenarbeit mit den externen Designern Alexander Rehn und Philipp Ganter sowie dem renommierten deutschen Hersteller STENG Licht entwickelt wurden: Das lineare Modell ELARA sowie die Spots DIA sind jeweils als Anbauversion direkt an der Kabelrinne und als höhenverstellbare Pendelleuchten erhältlich. Sie ermöglichen eine ebenso elegante wie zielgerichtete Ausleuchtung von Objekten, Tischen oder Tresen sowie ganzer Räume. Während erstere in ihrer minimalistischen Gestaltung an klassische runde Leuchtstoffröhren erinnert, weckt DIA Assoziationen zu den runden Karussell-Projektoren für die gleichnamigen Fotografien. Perfekt geeignet bei hohen Decken ist die Flächenleuchte LATTEA, die an der Kabelrinne angebracht wird und mit 11.000 Lumen auch in großen Hallen, Baumärkten oder weiträumigen Concept-Stores eine natürlich anmutende Grundbeleuchtung erzeugt.

Nach eigenen Vorstellungen und Anforderungen
Alle Modelle lassen sich auf Wunsch steuern, dimmen, gruppieren und so effektvoll in Szene setzen. Geliefert werden die Leuchten mit entsprechenden Plug-and-Play-Steckern und passenden LED-Treibern. Sie sind außerdem vorverdrahtet und fertig konfiguriert. Durch Universal-Clips, die von der PohlCon-Herstellermarke PUK entwickelt wurden, können die Leuchten einfach ohne Werkzeug mit dem System verbunden werden. Entlang der Kabelrinne lassen sie sich auch im Nachhinein beliebig oft verschieben oder um weitere Komponenten ergänzen. Denn die Clips ermöglichen außerdem die Montage von Soundsystemen, Akustiksegeln, Notbeleuchtung oder Leitsystemen, Rauchmeldern und ähnlichen technischen Elementen.

Darüber hinaus umfasst der Produkt-Baukasten bereits zum Start ein besonderes Accessoire, um nicht nur das SystemPLUS in Szene zu setzen, sondern ganzen Innenräumen den letzten Schliff zu verpassen: Minimalistisch gestaltete, farblich und materiell abgestimmte Blumenkästen schaffen eine lebendige Wohlfühlatmosphäre und erzeugen mit der passenden Bepflanzung eine spannende Verknüpfung von industrieller Zurückhaltung und floralem Farbenspiel. 

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Bildmaterial:

SystemPLUS vereint bewährte Funktionalität mit hochwertiger Gestaltung. (Foto: PohlCon)

Die Leuchtenfamilien entstanden in Zusammenarbeit mit den externen Designern Alexander Rehn und Philipp Ganter sowie dem renommierten deutschen Hersteller STENG Licht. (Foto: PohlCon)

Eigens entwickelte Universal-Chlips erlauben die Anbringung der Leuchten sowie weiterer Komponenten. (Foto: PohlCon)

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Die neue Ladefreiheit

Gemeinsam mit Wiferion, dem führenden Anbieter für die kabellose Energieversorgung von industriellen E-Fahrzeugen, hat PUK das Wireless Charging Protection System (WCPS) entwickelt. Das System ermöglicht die flexible Aufladung menschengesteuerter oder autonom fahrender Transportsysteme sowie Cobots im Raum und setzt so Maßstäbe in der automatisierten Intralogistik.

Zu den zahlreichen Erkenntnissen, die während der Corona-Pandemie gewonnen wurden, gehört zweifellos, dass das weltweite Netzwerk der Logistik sehr störungsanfällig ist, sobald nicht mehr alle Zahnräder ineinandergreifen. Gleichzeitig ist klar, dass die Warenströme in den nächsten Jahren eher zu- als abnehmen werden. Schon deshalb gilt es, die logistischen Abläufe sowohl belastbarer als auch effizienter zu gestalten.

Engpass Energiezufuhr
Eine wesentliche Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Intralogistik, also die Material- und Warenflüsse innerhalb von Betriebsgeländen wie Fabriken, Lagern oder Logistikzentren, wo die Unterstützung durch Transportroboter oder führerlose Routenzüge einen wichtigen Schritt in Richtung einer vernetzten „Industrie 4.0“ darstellt. Doch ist ihr Einsatz nicht frei von Herausforderungen: Aktuell bestimmen Ort und Zeit der Aufladung den Arbeitsprozess. Nicht selten kommt ein Zwei-Flotten-System zum Einsatz, bei dem ein Teil der Fahrzeuge aktiv ist, während der Rest in einem separaten Bereich aufgeladen wird. Das mindert den Effizienzgrad der Automatisierung und steigert den Kostendruck.

Eine Lösung für dieses Problem liefert das WCPS, das gemeinsam von PUK und Wiferion entwickelt wurde. Es verbindet bewährte Expertise im Bereich der Unterflursysteme mit kontaktlosen, induktiven Ladelösungen. Denn durch das Wireless Charging Protection System lassen sich Energieübertragungssysteme, geschützt vor Schmutz und Feuchtigkeit, auch in anspruchsvolle Arbeitsumgebungen nahtlos einbringen: Bodeneben installiert und hoch belastbar bis 15 kN, entfällt die Einrichtung von Sperrzonen für die Stromnachladung, weil keine Stolperfallen im Raum entstehen oder autonome Fahrzeuge durch Kanten im Boden erschüttert werden können. Die Abdeckung des Ladepads besteht aus PCX, einem eigens entwickelten Material aus glasfaserverstärktem Beton, das hohe Belastungen ohne Einbußen in der Stromübertragung ermöglicht.

Flexible Streckenintegration
Diese Vorteile hinsichtlich Arbeitssicherheit und Raumnutzung eröffnen neue Möglichkeiten des In-Process-Charging. So können Ladeorte direkt in die Routen der Fahrzeuge integriert werden, wo sie immer dann mit Strom versorgt werden, wenn der Arbeitsfluss es gerade zulässt. Durch den Wegfall zusätzlicher Strecken sowie kurzfristige Lademöglichkeiten, dem sogenannten Opportunity Charging, werden die Energienutzung und der Einsatz der Fahrzeuge deutlich effizienter gestaltet. Darüber hinaus sorgen mehrere kurze Ladephasen dauerhaft für einen idealen Akkustand im Bereich von 20 bis 80 Prozent, was zu einer langfristigen Leistungssicherung der Fahrzeuge und damit zu einer längeren Gesamtnutzungsdauer beiträgt.

Dank perfekter Kombination bereit für die Zukunft
Das System ist sowohl für den Einsatz in Beton- als auch in Doppelböden VDE-zertifiziert und lässt sich direkt beim Bau der Halle, aber auch nachträglich komplett ohne Stoß verlegen. Das WCPS bildet ein optimal abgestimmtes Paket mit integrierter Kabelführung, wodurch die wesentlichen Sicherheitsmerkmale wie Brandschutz, IP-Schutzgrade und die Gebrauchstauglichkeit abgedeckt werden. Dank seines in sich geschlossenen Aufbaus lässt es sich sogar in Reinräumen verbauen, wie sie zum Beispiel in der Chipherstellung benötigt werden. Hier vereinfacht es etwa den Einsatz von Cobots – kollaborativen Robotern, die mit Menschen zusammenarbeiten – und bildet damit einen wichtigen Baustein für zukunftsfähige Produktionsabläufe.

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Bildmaterial:

Das WCPS lässt sich frei im Raum positionieren. (Grafik: PohlCon)

Im Aufbau vereinigen sich die Expertisen von PUK und Wiferion – das System lädt zuverlässig und ist bestens geschützt. (Grafik: PohlCon)

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Europaweite Bewertung für gezahnte Ankerschienen

Ankerschienen gehören zu den Dingen im Leben, die zwar meist unsichtbar bleiben, aber trotzdem von enormer Wichtigkeit sind. Ob in Balkonen oder bei der Anbringung von Medien- und Stromleitungen: In den Beton eingebaut oder eingegossen sind sie überall dort ein entscheidendes Bauelement, wo die feste Verankerung hoher Lasten zu gewährleisten ist. Eine spezielle Unterform bilden die Zahnschienen, die für Belastungen in alle Richtungen ausgelegt sind. Mit dem Modell JXA erhalten jetzt erstmals gezahnte Ankerschienen von JORDAHL eine Europäische Technische Bewertung (ETA), womit die europaweite Vermarktung erfolgen kann.

Ihre speziellen Eigenschaften verdanken die Ankerschienen der namensgebenden Zahnung. Denn gemeinsam mit abgestimmten Zahnschrauben ermöglichen sie eine sichere, formschlüssige Verbindung ohne Verrutschen ­auch in Schienenlängsrichtung. Die warmgewalzten Ankerschienen JXA sind darüber hinaus in der Lage, nicht nur statische, sondern auch dynamische Lasten aus Zug, Quer- sowie Längszug aufzunehmen. Damit eignen sie sich zum Beispiel für die Anbringung von Führungsschienen im Aufzugschacht oder beim Brückenbau. Umso wichtiger ist die jetzige Europäische Technische Bewertung bzw. European Technical Approval (ETA) für die Schienen vom Typ JXA, durch die sie in die bereits bestehenden Leistungsnachweise für klassische Ankerschienen von JORDAHL integriert werden konnten.

Eine besondere Bestätigung
Die Zulassung umfasst die Zahnschienen in feuerverzinkter Ausführung mit Rundankern, I-Ankern sowie kurzen T-Ankern. Letztere ermöglichen mit ihrer Ankerlänge geringere Einbautiefen bei gleicher Belastbarkeit und eignen sich damit insbesondere für die Verbindung dünner Betonbauteile. Ihre Bewertung ist insofern von besonderer Bedeutung, als sie die ersten Zahnschienen mit dieser Charakteristik sind, die eine Europäische Technische Bewertung besitzen.

Die ETA und die damit einhergehende CE-Kennzeichnung werden in Deutschland vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) vergeben. Sie ermöglicht die europaweite Vermarktung von Bauprodukten, die noch nicht oder nicht vollständig von einer harmonisierten Norm – erkennbar durch das EN-Kürzel – erfasst sind. Die aktuelle Bewertung des DIBt hilft nun international schon in der Planungsphase, die Qualität und den hohen Standard einer Produktlösung einschätzen zu können. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Nachweise des Institutes individuell auf ein Produkt zugeschnitten werden. Selbst Eigenschaften, die in bestehenden harmonisierten Normen fehlen, werden in die Bewertungen mit aufgenommen. Im Falle der JXA bestätigt das DIBt zum Beispiel, dass die Ankerschienen alle Kriterien hinsichtlich Bautoleranz, Widerstandsfähigkeit oder einer optimierten Geometrie erfüllen.

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Die warmgewalzten Ankerschienen JXA nehmen nicht nur statische, sondern auch dynamische Lasten aus Zug, Quer- sowie Längszug auf.

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