Die Qualität einer Stadt zeigt sich in ihren Straßen, Plätzen, Höfen und Fassaden – davon ist Christoph Mäckler überzeugt. In der 24. Folge von simplicity – einfach bauen, dem Podcast von KS-Original, spricht er mit Moderatorin Rebekka Pottgüter darüber, wie Einfachheit in der dichten europäischen Metropole aussehen kann. Stadtentwicklung sollte nicht mehr nur der Investorenlogik dienen, sondern aus schönen und lebenswerten Quartieren bestehen, so der Frankfurter Architekt und Stadtplaner.
Hannover – Im Gespräch plädiert Mäckler für eine Architektur, die sich am Maßstab des Menschen und des Vorhandenen orientiert. Statt kurzlebiger Objekte setzt er auf langlebige, reparierbare Gebäude mit klaren Proportionen, werthaltigen Materialien und gemauerten Fassaden. Anhand eigener Projekte wie dem Flügelhaus und seiner Arbeit am von ihm gegründeten Deutschen Institut für Stadtbaukunst erläutert er, warum gute Stadträume und einfache, robuste Konstruktionen keine nostalgische Geste, sondern eine zeitgemäße Antwort auf Klimakrise, Ressourcenknappheit und soziale Fragen sind. Die 24. Folge von simplicity – einfach bauen, dem Podcast von KS-Original, ist auf allen bekannten Podcast-Plattformen verfügbar.
Zur neuen Folge:
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In der neuen Folge von simplicity – einfach bauen spricht Rebekka Pottgüter mit Prof. Christoph Mäckler über Einfachheit aus städtebaulicher Sicht. Der Frankfurter Architekt und Stadtplaner setzt sich seit vielen Jahren für eine Stadtbaukunst ein, die sich am Menschen orientiert und langlebige, reparierbare Strukturen in den Mittelpunkt stellt. (Fotos: KS-Original)
(Foto: Karen Grubitzsch)
Christoph Mäckler, 1951 in Frankfurt am Main geboren, leitet dort seit 1981 das Büro MÄCKLER ARCHITEKTEN. Als Professor für Städtebau an der TU Dortmund (1998–2018) gründete er 2008 das Deutsche Institut für Stadtbaukunst und berät als Architekt und Städtebauer zahlreiche Städte. Mit kritischen Beiträgen bringt er sich immer wieder in die zeitgenössische Architektur- und Städtebaudebatte ein. Das Institut will die auseinander gedrifteten Disziplinen Architektur, Stadt-, Raum-, Grün- und Verkehrsplanung wieder zusammenführen mit dem Ziel, sozial und funktional vielfältige Stadtquartiere angemessener urbaner Dichte mit zukunftsfähigen baulichen Strukturen und hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen. Zu seinen Schlüsselbauwerken zählen der OpernTurm, die Kunsthalle Portikus ebenso wie das Deutsche Romantik-Museum in Frankfurt am Main, das Zoofenster – Waldorf Astoria in Berlin sowie das Terminal 3 am Flughafen Frankfurt.
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