Effiziente Verbrennung und moderne Katalysator-Technik im Fokus / Klimabewusste Wärmekonzepte nutzen Holz als Ergänzung

Duisburg – Kaminöfen stehen seit Jahren verstärkt im Fokus der Klimaschutz- und Luftreinhaltungs-Debatte. Themen wie Feinstaub, Emissionen und CO₂-Bilanzen haben die Anforderungen an die Branche deutlich erhöht. Gleichzeitig suchen viele Verbraucher vor dem Hintergrund von Energiekrisen nach verlässlichen, möglichst klimafreundlichen Ergänzungen zu bestehenden Heizsystemen.

Der Kaminofenhersteller HARK zeigt auf, wie sich Wohnatmosphäre und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen verbinden lassen. Eine zentrale Rolle spielen dabei moderne Verbrennungstechnik, integrierte Katalysatoren und ein klarer Blick auf die Bedingungen, unter denen Holzfeuerung gegenüber fossilen Brennstoffen im Vorteil sein kann.

Holz ist nicht automatisch klimafreundlich, aber Teil eines nachhaltigen Wärmemixes

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Die häufig verwendete Formel „Holz ist CO₂-neutral“ greift jedoch zu kurz. Für die Klimabilanz entscheidend sind Herkunft und Aufbereitung des Holzes, die Ofentechnik und die Art des Betriebs.

„Ein Kaminofen ist nicht automatisch klimafreundlich“, sagt Frank Schültingkemper von HARK. „Wenn moderne Technik eingesetzt wird und der Ofen korrekt mit Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern betrieben wird, kann er einen sinnvollen Beitrag zu einem klimabewussten Wärmemix leisten.“ Um diese Ziele zu erreichen, setzt HARK auf effiziente Feuerraum-Geometrien mit hohem Wirkungsgrad sowie Katalysator-Technik zur Nachbehandlung der Abgase.

Moderne Technik statt veralteter Feuerstätten

Viele Vorbehalte gegen Kaminöfen gehen auf ältere Einzelraumfeuerstätten zurück, die mit einfacher Verbrennungstechnik und ohne wirksame Abgasnachbehandlung betrieben wurden. Solche Altgeräte verbrauchen mehr Brennstoff, erzeugen höhere Emissionen und belasten die Luftqualität unnötig.

Aktuelle Kaminofenmodelle arbeiten hingegen mit optimierter Luftführung für eine möglichst vollständige Verbrennung, hochtemperaturfesten Feuerraumauskleidungen und integrierten Katalysatoren, die unverbrannte Bestandteile der Abgase weiter verwerten. „Wer einen Ofen aus den 80er- oder 90er-Jahren durch ein modernes Gerät ersetzt, kann den Brennstoffverbrauch deutlich senken und die Emissionen pro erzeugter Kilowattstunde Wärme reduzieren“, erklärt Frank Schültingkemper. „Der Austausch alter Anlagen ist daher eine Chance, Klimaschutz, Luftreinhaltung und Wohnkomfort besser zu verbinden.“

Katalysator-Technik: Unterstützung für saubere Verbrennung

Ein wichtiges Element der Strategie für mehr Klima- und Umweltschutz ist die Katalysator-Technik in ausgewählten Kaminofenmodellen. Mit dem ECOplus FlameKat hat Hark einen Kaminofen-Katalysator entwickelt, der schädliche Emissionen auf ein Minimum reduziert und die aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Schadgas deutlich unterschreitet. „Der Katalysator ergänzt den verantwortungsvollen Betrieb des Ofens“, so Schültingkemper weiter. „Zur Verbesserung des Klimafußabdrucks ist eine sachgerechte Nutzung von Brennstoffen ebenso wichtig.“

Ergänzung im Energiemix, kein Ersatz für das Gesamtsystem

Kaminöfen stehen nicht als alleinige Lösung für alle Energiefragen, sondern sind vor allem als ergänzende Wärmequelle sinnvoll: zur Abdeckung von Spitzenlasten an sehr kalten Tagen, als Ergänzung oder Ersatz bei Störungen oder kurzfristigen Preissprüngen anderer Energieträger sowie zur gezielten Nutzung regional verfügbarer Holzressourcen.

„Wir sehen den Kaminofen nicht in Konkurrenz zu Wärmepumpen oder modernen Zentralheizungen, sondern als Ergänzung“, bekräftigt Frank Schültingkemper. „Gerade im Gebäudebestand kann ein effizienter Kaminofen mit Katalysator helfen, den Einsatz fossiler Brennstoffe zu verringern – ohne den Anspruch, die gesamte Klimabilanz eines Hauses allein zu verändern.“

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Bildmaterial

Kaminofen und Wärmepumpe schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich bestens für einen klimabewussten Wärmemix. (Foto: Hark)

 

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