Solar statt Kabel: stromautark und automatisch steuerbar

Den ganzen Nachmittag scheint die Sonne ins Schlafzimmer. Kurz vor Mitternacht ist es immer noch stickig und an Einschlafen kaum zu denken. Verhindern lässt sich das mit außenliegendem Sonnenschutz, der rechtzeitig schließt, bevor sich die Räume aufheizen. Für die Nachrüstung im Bestand spielen Solarantriebe eine Schlüsselrolle. Sie machen die Motorisierung von Rollläden und Senkrechtmarkisen auch ohne Stromanschluss möglich und ersparen damit aufwendige Elektroarbeiten am Gebäude.

Rottenburg am Neckar – Große Fensterflächen lassen viel Tageslicht ins Haus, tragen bei intensiver Sonneneinstrahlung im Sommer aber auch erheblich zur Aufheizung der Räume bei. Eine Untersuchung des Ingenieurbüros Prof. Dr. Hauser zeigt, wie stark sich dieses Problem unter den für 2045 erwarteten Klimabedingungen zuspitzen kann: In einem typischen Wohn- und Esszimmer mit großer Fensterfront überschreitet die Innentemperatur ohne Sonnenschutz regelmäßig 26 und teils sogar 30 Grad. Außenliegender Sonnenschutz kann die Aufheizung demnach deutlich begrenzen und für angenehme Raumtemperaturen sorgen.

Entscheidend ist der richtige Zeitpunkt

Ist es in den Räumen erst einmal zu warm, lässt sich die Hitze nur schwer wieder reduzieren. Deshalb sollte der Sonnenschutz im Sommer schließen, bevor sich die Wärme im Inneren aufstaut. Damit das zuverlässig gelingt, braucht es funkmotorisierte Antriebe und eine Steuerung, die zum richtigen Zeitpunkt den passenden Fahrbefehl gibt – auch wenn niemand zu Hause ist. Im Winter lässt sich das Prinzip umkehren: Tagsüber kann das einfallende Sonnenlicht gezielt zur Erwärmung der Räume beitragen, während die Rollläden und Senkrechtmarkisen abends schließen, um Wärmeverluste zu reduzieren und die Kälte draußen zu halten. Manuell ist dieses Zusammenspiel im Alltag kaum konsequent umzusetzen.

Motorisieren ohne Stromanschluss

Gerade bei der nachträglichen Motorisierung fehlt häufig ein Stromanschluss in Fensternähe. Eine Leitung nachzuziehen, bedeutet Stemmarbeiten, Staub und einen zusätzlichen Termin mit dem Elektriker. Solarbetriebene Funkantriebe benötigen dagegen keinen Stromanschluss. Ein kompaktes Solarpanel an der Fassade lädt einen Akku, der den Antrieb mit Energie versorgt. Montiert wird in der Regel komplett von außen, die Wohnräume bleiben unberührt.

Per Funk bedient, auf Wunsch automatisiert

Vom einfachen Knopfdruck bis zur vollautomatischen Steuerung lässt sich der Sonnenschutz an den eigenen Alltag anpassen. Rollläden und Senkrechtmarkisen können per Funkhandsender oder Wandsender bedient werden. Wer den Sonnenschutz stärker automatisieren möchte, bindet die Antriebe in das Smart-Home-System Somfy TaHoma ein. Bei Solarrollläden übernimmt das Solarpanel dabei zugleich die Funktion eines Sonnensensors. Mit einem zusätzlichen Sensor lässt sich auch die Raumtemperatur berücksichtigen. So fahren die Behänge abhängig von Uhrzeit und Wetterlage automatisch in die passende Position und das Schlafzimmer wird auch im Hochsommer wieder ein Ort erholsamer Nächte.

Wenn die Sonne einmal Pause macht

Doch funktioniert das auch dann zuverlässig, wenn die Sonne nicht scheint? Tatsächlich stehen moderne Solarantriebe kabelgebundenen Antrieben in puncto Zuverlässigkeit in nichts nach. Der flüsterleise Rollladenfunkantrieb RS100 Solar io von Somfy arbeitet bei normalem Gebrauch selbst bei völliger Dunkelheit bis zu 45 Tage. Ob Solar am jeweiligen Fenster funktioniert, lässt sich mit der App „Solar by Somfy“ in wenigen Minuten prüfen. Um den Akku müssen sich Nutzer dabei keine Gedanken machen: Die neue Long Life Batterie ist auf eine Lebensdauer von mindestens 15 Jahren ausgelegt.

Auch Terrassentüren und bodentiefe Verglasungen lassen sich solarbetrieben beschatten. Für außenliegende Senkrechtmarkisen kommt dabei der Somfy Altea 50 Solar io zum Einsatz. Die Markisen halten Hitze und Blendung ab, ohne die Räume vollständig abzudunkeln.

Weitere Informationen: www.somfy.de/produktwelt/solarloesungen

 

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Hinweis für Redaktionen

Die zitierten Ergebnisse stammen aus dem Kurzgutachten „Wie Gebäude im Sommer kühl und im Winter warm bleiben“ des Ingenieurbüros Prof. Dr. Hauser (IBH) im Auftrag der Repräsentanz Transparente Gebäudehülle (RTG), Stand Juli 2025.

 

Bildmaterial:

Intensive Hitzewellen werden auch in Deutschland immer mehr zum Problem. Ohne Sonnenschutz steigen die Raumtemperaturen schnell auf 30 Grad und mehr. (Foto: Somfy)

 

Solarbetriebene Vorbaurollläden können komplett von außen und ohne zusätzliche Abstimmung mit einem Elektriker montiert werden. (Foto: Somfy)

 

Der Smart-Home-Hub Somfy TaHoma Switch automatisiert den Sonnenschutz und sorgt für ganzjährigen Temperaturkomfort. (Foto: Somfy)

 

Den Text und das hochauflösende Bildmaterial können Sie hier herunterladen.