Mit der Erweiterung seines Anwendungsspektrums zeigt Kalzip, dass eine hochwertige Metallfassade nicht an der Eingangstür enden muss. Ausgewählte Systeme eröffnen nun neue Möglichkeiten für charakterstarke Innenräume.

Koblenz – Seit dem 19. Jahrhundert prägen Metalle die zeitgenössische Architektur. Ihre Einsatzmöglichkeiten reichen dabei vom tragenden Skelett über schützende Gebäudehüllen bis hin zu skulpturalen Gestaltungselementen.

Diese Vielseitigkeit nutzt Kalzip bereits seit Jahrzehnten für zukunftsweisende und kreative Lösungen bei der Gestaltung von Gebäudehüllen. Nun erweitert das Unternehmen sein Portfolio auch für den Innenbereich. Was an Dach und Fassade beginnt, kann also innerhalb des Gebäudes konsequent weitergedacht werden. Marketingleiter Yannick de Beauregard erklärt die Idee dahinter: „Architektur ist weit mehr als die äußerste Schicht. Wenn Material, Form und Oberfläche von der Hülle bis in den Innenraum ineinander übergehen, entsteht eine besondere Atmosphäre.“

Fassadensysteme auch im Innenraum

Zum Einsatz kommen hierfür drei ausgewählte Fassaden- und Profilsysteme: Neben der neuen Kalzip FlexForm Fassade eignen sich auch Wellprofile sowie die FC Fassade für die Gestaltung im Innenraum. Ihre Plastizität, präzise Formgebung und hochwertigen Oberflächen setzen Akzente und zonieren weitläufige Räume visuell.

Wie wirkungsvoll metallische Elemente im Interior eingesetzt werden können, zeigt der Axel Tower in Kopenhagen. Das Gebäude hat eine Fläche von 23.400 Quadratmetern und besteht aus fünf unterschiedlich hohen, runden Türmen. Im Eingangsbereich wird eine Kupfer-Wellprofilverkleidung 18/76 von Kalzip zum markanten Gestaltungselement. Ihre reliefartige Struktur erzeugt dabei ein wechselndes Spiel aus Licht und Schatten und schafft einen fließenden Übergang vom Außen- in den Innenraum.

Ein weiteres Beispiel stellt der Kornmarken Campus des LEGO Konzerns in Billund dar, auf dem rund 1.800 Mitarbeitende an neuen Technologien und Fertigungsprozessen arbeiten. Die FC Fassade von Kalzip im gelben Farbton greift die Optik der bekannten Klemmbausteine auf und wird zum Teil einer übergeordneten Gestaltungsidee, die eine Hommage an die lange Fertigungstradition des Unternehmens darstellt.

Neue Perspektiven für die Planung

Auch aktuelle Projekte zeigen das wachsende Potenzial dieser Anwendungen: So wurde erst kürzlich das Einkaufszentrum Sevens in Düsseldorf mit der neuen FlexForm-Fassade ausgestattet, deren dreidimensionale Struktur auch im Inneren seine spannungsreiche Raumwirkung entfaltet. Der markante Braunton ist dabei auf das Farbkonzept des Einkaufszentrums abgestimmt.

Materialien werden somit nicht länger isoliert nach Einsatzort betrachtet, sondern als verbindende Elemente. Für Planerinnen und Planer besteht dadurch die Möglichkeit, Gestaltungsstrukturen der Fassade im Innenraum aufzunehmen, weiterzuentwickeln oder bewusst zu kontrastieren.

Die BAU 2027 bietet den passenden Rahmen für diesen Austausch: Vom 11. bis 15. Januar 2027 rücken Heinze und BauNetz den Innenraum in den Fokus. Am Stand 338 in Halle A4 stellen sie realisierte Projekte und neue Perspektiven vor. Auch Kalzip ist dort vertreten und demonstriert, was Metall im Innenraum leisten kann.

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Bildmaterial:

Charakteristisch für den Axel Tower ist seine in Kupfer schillernde Metallfassade aus den Wellenprofilen 18/76 in Kupfer von Kalzip, die im Innenraum weitergeführt wird. (Foto: A. E. Stålmontage A / S)

 

Der Eingangsbereich des LEGO-Campus in Billund führt die Fassadengestaltung mit FC Fassadenelementen bis in den Eingangsbereich. (Foto: ©2026 The LEGO Group)

 

 

Die neue FlexForm Fassade von Kalzip findet mittlerweile auch Anwendung im Innenbereich, wie etwa hier beim Einkaufszentrum Sevens in Düsseldorf. (Fotos: Kalzip GmbH)

 

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