Die Zukunft klimaneutraler Architektur liegt im intelligenten Umgang mit dem Bestand, ist Architektin Jutta Albus überzeugt. In der 22. Folge von simplicity – einfach bauen, dem Podcast von KS-Original, spricht die Professorin der Hochschule Bochum mit Rebekka Pottgüter über das in Kooperation mit der TU München durchgeführte Forschungsprojekt Einfach (Um)bauen und dessen Beitrag zur Bauwende.

 

Hannover Einfach (Um)bauen als Folgeprojekt auf Prof. Florian Naglers Einfach bauen untersucht die Sanierbarkeit großer Bestandsportfolios; von Jugendherbergen bis zu Wohnsiedlungen. Im Fokus: dezentrale, einfache Eingriffe, die die graue Energie nutzen, regulative Komplexität reduzieren und zugleich Effizienzhausstandards erreichen. Albus zeigt auf, warum selektive Maßnahmen oft wirksamer sind als Vollsanierungen. Darüber hinaus erklärt sie, wie sich Nutzerverhalten, Gebäudetechnik und der politische Rahmen zusammendenken lassen und welche Rolle Datenqualität und Förderstrukturen für eine skalierbare Bestandstransformation spielen.

Im Gespräch erläutert sie außerdem, weshalb Umbau nicht nur technisch möglich, sondern ökologisch wie ökonomisch zwingend ist und warum die Bauwende vor allem an investiver Zurückhaltung scheitert.

Zur neuen Folge: https://open.spotify.com/episode/3lJuTS5gqCaY21FbxRXWCN?si=e6f2e1a945484047

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Bildmaterial

Bild: Chris Rausch / KS-Original

Prof. Dr.-Ing. Jutta Albus ist Architektin und Professorin für Entwerfen und Konstruieren. Nachhaltiges Bauen an der Hochschule Bochum. Nach Stationen in internationalen Architekturbüros konzentriert sie sich heute auf suffiziente Strategien für das Bauen im Bestand. Eines ihrer Forschungsprojekte ist Einfach (Um)bauen im Verbund mit der TU München. Es untersucht, wie sich große Bestandsportfolios mit einfachen, gezielten Maßnahmen transformieren lassen. Bild: Brandrevier

 

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